Erste Stena Line-Fähre der neuen Generation zu Wasser gelassen

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Foto: Die Stena Estrid beim Stapellauf in China © Stena Line GmbH & Co. KG.
Foto: Die Stena Estrid beim Stapellauf in China © Stena Line GmbH & Co. KG.

 
 
 

Die Reederei Stena Line freut sich über den nächsten Meilenstein ihres Neubauprogramms. Auf der Avic Wehai Werft in China wurde die erste Fähre der neuen E-Flexer-Generation vom Stapel gelassen.

Am 16. Januar wurde die neue RoPax-Fähre mit dem Namen Stena Estrid erstmals zu Wasser gelassen. Damit liegt der Neubau im Plan für die Indienststellung auf der Route Dublin-Holyhead Anfang des Jahres 2020. Die Stena Estrid ist die erste der drei neuen E-Flexer-Fähren für die Irische See.

„Dies ist ein toller Tag für Stena Line und ein wichtiger Meilenstein für unsere Reederei“, sagt Niclas Mårtensson, CEO von Stena Line. „Nach dem erfolgreichen Stapellauf der Stena Estrid aus dem Trockendock beginnt nun die arbeitsreiche Phase vor der Indienststellung im nächsten Jahr.“

Mit einer Länge von 215 Metern, 3.100 Lademetern Frachtkapazität und Platz für 1.000 Passagiere und 120 Pkw sind alle drei E-Flexer-Fähren, die derzeit für die Irische See gebaut werden, größer als der heutige RoPax-Standard. Das Neubauprogramm bedeutet eine Multi-Millionen-Investition und unterstreicht die Bedeutung der Irischen See für Stena Line. Die Reederei glaubt an weiteres Verkehrswachstum in der strategisch wichtigen Region.

„Unsere Kunden werden mit der Stena Estrid viele Vorteile genießen können. Neben schnellem und effizientem Be- und Entladen möchte ich besonders die skandinavisch inspirierte Inneneinrichtung mit der entspannenden Hygge-Lounge und den weiträumigen, hellen Panaroma-Aussichten hervorheben. Zudem haben wir unser Stena Plus-Premium-Konzept noch einmal verbessert“, erklärt Niclas Mårtensson.

Das skandinavische Erbe von Stena Line spiegelt sich auch im Namen der neuen Fähre. Estrid ist die altnordische Schreibweise des Namens Astrid. Der Name findet sich auf vielen alten Runensteinen in Skandinavien und bedeutet „die göttliche Schöne“.

Stena Line ist die größte Fährreederei Europas und mit der größten Flotte und den meisten Routen der wichtigste Player in der Irischen See. Auf den Routen Holyhead-Dublin, Fishguard-Rosslare, Liverpool-Belfast, Heysham-Belfast und Cairnryan-Belfast ermöglicht das Unternehmen 232 wöchentliche Abfahrten zwischen Irland und Großbritannien. Zudem verbindet Stena Line auf Rosslare-Cherbourg mit drei wöchentlichen Abfahrten pro Richtung Irland mit Frankreich.

Zusätzlich zu den E-Flexern für die Irische See hat Stena Line zwei weitere E-Flexer-RoPax-Fähren bei der Avic Weihai Werft bestellt. Diese beiden Schiffe werden mit 240 Metern Länge, einer Frachtkapazität von 3.600 Lademetern und Platz für 1.200 Gäste noch einmal etwas größer ausfallen. Beide E-Flexer werden ab 2022 im Stena Line-Netzwerk eingesetzt.

Weitere Informationen: www.StenaLine.de

Stena Line in Deutschland
Seit ihrer Gründung im Jahr 1962 hat sich die schwedische Reederei Stena Line mit aktuell etwa 5.600 Angestellten zu einem der größten Fährunternehmen der Welt entwickelt. Stena Line transportiert jährlich über 7,6 Millionen Passagiere, 1,7 Millionen Autos und 2,1 Millionen Frachteinheiten zwischen den Niederlanden und Großbritannien, auf der Irischen See sowie auf der Ostsee zwischen Dänemark, Norwegen, Schweden, Polen, Lettland und Deutschland. Die Flotte besteht aktuell aus 35 Schiffen, die Ziele auf 21 Routen anfahren. Darüber hinaus gehören umfangreiche Pauschal- und Serviceangebote zu den Leistungen des Unternehmens.Stena Line operiert in Deutschland von vier Häfen und zwei Standorten aus, dem Hauptsitz der Stena Line GmbH & Co. KG in Rostock sowie dem Büro in Kiel.

www.StenaLine.de